Während des Eingriffs spüren Sie dank örtlicher Betäubung nichts. Nach der Behandlung kann es zu leichten Schwellungen oder einem Spannungsgefühl kommen. Die meisten Patienten beschreiben die Beschwerden als gut auszuhalten und vergleichbar mit dem Ziehen eines Zahns. Wir geben Ihnen für die ersten Tage ein Schmerzmittel mit.
Wie Ihr eigener Zahn
Zahnimplantate in Blankenburg: Die Basis für feste Zähne
Manche Zahnlücken stören beim Essen. Andere stören beim Lachen. Beides ist Grund genug, sich nach einer Lösung umzuschauen – idealerweise nach einer, die ein Leben lang hält.
Ein Zahnimplantat ersetzt die Wurzel eines fehlenden Zahns. Es verwächst fest mit dem Kieferknochen und trägt anschließend Ihre neue Krone, Brücke oder Prothese.
Festsitzender Zahnersatz auf Implantaten ist seit fast 30 Jahren ein Schwerpunkt in unserer Praxis in Blankenburg. Jeden Eingriff planen wir digital mit 3D-Röntgen an unserem praxiseigenen DVT-Gerät.
„Wenn ich ein Implantat setze, denke ich an die nächsten zwanzig Jahre. Deshalb planen wir vor jeder OP, was bei Ihrem Kiefer am besten funktioniert. Viele Patienten haben Respekt vor dem Eingriff. Wir besprechen aus diesem Grund den Ablauf vorab gemeinsam. Wer weiß, was passiert, geht entspannter rein.“
– Dr. Torsten Jensch, Implantologe und Praxisinhaber
Das Wichtigste
Das Wichtigste zu Implantaten auf einen Blick
- Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan, die fest mit dem Kieferknochen verwächst.
- Implantate ersetzen einzelne Zähne, mehrere Zähne oder einen ganzen zahnlosen Kiefer.
- Vor jeder Implantation erstellen wir in unserer Praxis eine 3D-Röntgenaufnahme (DVT) und planen den Eingriff digital.
- Implantate benötigen ausreichend Kieferknochen für festen Halt. Reicht Ihr Knochen nicht aus, bauen wir ihn auf – oft im selben Termin wie die Implantation.
- Die Krone für Ihr Implantat finalisieren wir im praxiseigenen Labor.
Definition
Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Sie ersetzt die natürliche Wurzel Ihres verlorenen Zahns im Kieferknochen.
Das Implantat selbst besteht meist aus Titan, einem Metall, das der Körper gut verträgt. Wir setzen es in den Kieferknochen ein. In den ersten Wochen verwächst es fest mit dem Knochen und sitzt danach so stabil wie eine natürliche Wurzel.
Auf das Implantat kommt Ihr sichtbarer Zahnersatz:
- Eine Krone, wenn ein einzelner Zahn fehlt.
- Eine Brücke, wenn mehrere Zähne nebeneinander fehlen.
- Eine Prothese, die wir fest verankern, ganz ohne störende Gaumenplatte.
Eine Implantation ist vergleichbar mit einem Hausbau: Das Implantat ist das feste Fundament und der Zahnersatz das, was Sie später sehen.
Der Unterschied zu klassischem Zahnersatz: Eine herkömmliche Brücke oder Prothese ersetzt nur den sichtbaren Zahn. Ein Implantat ersetzt zusätzlich die Wurzel und kommt dem natürlichen Zahn dadurch besonders nah.
Einsatzgebiete
Wann ist ein Zahnimplantat sinnvoll?
Ein Implantat ist die modernste Lösung, um verloren gegangene Zähne naturnah zu ersetzen. Es schließt nicht nur die Lücke, sondern verhindert auch Folgeschäden im Kiefer.
Warum Sie eine Zahnlücke besser schließen sollten
Eine Zahnlücke ist oft mehr als ein optisches Problem. Unser Kausystem ist ein präzises Zusammenspiel. Fehlt ein Baustein, hat das Folgen:
- Zahnwanderung: Die Nachbarzähne verlieren ihren Halt und kippen mit der Zeit in die Lücke.
- Verlust der Gegenbezahnung: Der gegenüberliegende Zahn im Ober- oder Unterkiefer „wächst“ mangels Widerstand in die Lücke hinein (Elongation).
- Knochenabbau: Ohne die Belastung durch eine Zahnwurzel bildet sich der Kieferknochen an dieser Stelle langsam zurück.
- Fehlbelastungen: Lücken können das Kauen verändern, was langfristig zu Verspannungen oder Kiefergelenksproblemen führen kann.
Ein Implantat stoppt diese Prozesse, indem es die natürliche Belastung wiederherstellt.
Die drei größten Vorteile gegenüber Brücken oder Prothesen:
- Fester Halt: Kein Verrutschen beim Essen oder Sprechen.
- Zahnschonend: Nachbarzähne müssen nicht für eine Brücke abgeschliffen werden.
- Knochenerhalt: Das Implantat stimuliert den Knochen wie eine echte Wurzel.
Die Einzelzahnlücke
Ob durch Unfall oder Karies: Ein Einzelimplantat schließt die Lücke, ohne gesunde Nachbarzähne zu beschädigen. Nach der Einheilphase setzen wir eine Krone auf, die sich anfühlt und aussieht wie Ihr eigener Zahn.
Größere Zahnlücken
Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, reichen oft zwei Implantate als stabile Basis für eine Brücke aus. Auch hier bleiben Ihre verbliebenen Zähne unangetastet – eine deutlich langlebigere Lösung als herkömmlicher Zahnersatz.
Der zahnlose Kiefer
Wir geben Ihnen Ihre Lebensqualität zurück: Entweder durch eine festsitzende Brücke auf 4 bis 6 Implantaten oder durch eine implantatgetragene Prothese, die sicher einrastet und ohne störende Gaumenplatte auskommt.
Hier finden Sie mehr Informationen zum Konzept:
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Material
Aus welchem Material besteht ein Zahnimplantat?
Die meisten Zahnimplantate bestehen heute aus Titan. Das Material ist seit Jahrzehnten erprobt, biologisch gut verträglich und verbindet sich besonders fest mit dem Kieferknochen. Wir verwenden in unserer Praxis etablierte Implantatsysteme namhafter Hersteller, deren Langzeitergebnisse durch Studien belegt sind.
Titan: der bewährte Standard
Titan ist das Material der ersten Wahl bei Zahnimplantaten. Es überzeugt durch drei Eigenschaften:
- Biokompatibilität: Der Körper akzeptiert Titan in der Regel, ohne abwehrend zu reagieren.
- Stabilität: Titanimplantate halten dem Kaudruck dauerhaft stand, auch bei kräftigem Biss.
- Osseointegration: Der Knochen wächst eng an das Implantat heran und verbindet sich fest damit.
Die Oberfläche moderner Titanimplantate ist mikrofein strukturiert. Das fördert das Einwachsen in den Knochen und verkürzt die Einheilzeit.
Keramik: die metallfreie Alternative
In seltenen Fällen setzen wir auch Implantate aus Keramik (Zirkonoxid) ein. Diese Variante kommt vor allem dann infrage, wenn bei Ihnen eine Unverträglichkeit gegen Metalle nachgewiesen wurde.
Wichtig zu wissen: Keramikimplantate sind eine vergleichsweise junge Entwicklung. Sie funktionieren gut, sind aber nicht in allen klinischen Situationen einsetzbar. In einem persönlichen Gespräch klären wir, ob Keramik für Sie eine sinnvolle Option ist.
Der Ablauf in 4 Phasen
Ihr Weg zu festen Zähnen
Wir haben unsere Prozesse so optimiert, dass Sie mit möglichst wenigen Terminen zu Ihrem Ziel kommen. Ein klassischer Behandlungsverlauf sieht bei uns so aus:
Schritt 1:
Beratung und 3D-Diagnostik
In einem ersten Termin besprechen wir Ihre Wünsche und untersuchen Zähne, Zahnfleisch und Kiefer. Mittels 3D-Röntgen (DVT) erfassen wir Ihren Kiefer präzise. Wir planen die optimale Position der Implantate vorab am Computer, was den späteren Eingriff deutlich sicherer und schneller macht.
Schritt 2:
Die Implantation
In einem schonenden Eingriff setzen wir das Implantat oder die Implantate ein. Dank moderner Technik und PRF-Eigenbluttherapie verläuft die Wundheilung meist sehr unkompliziert. Auf Wunsch führen wir den Eingriff unter Lachgas oder Vollnarkose durch.
Schritt 3:
Die Einheilphase
In den folgenden 3 bis 6 Monaten verwächst das Implantat fest mit Ihrem Kieferknochen (Osseointegration). Für diese Zeit erhalten Sie von uns ein ästhetisches Provisorium, sodass Sie die Praxis nie ohne Zähne verlassen.
Schritt 4:
Finaler Zahnersatz
Sobald das Implantat stabil sitzt, fertigen unsere Zahntechniker Ihre individuelle Krone oder Brücke. Wir passen Form und Farbe direkt vor Ort an, bis das Ergebnis perfekt zu Ihnen passt.
Eine professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal im Jahr hilft, das Implantat langfristig gesund zu erhalten. Mehr dazu hier: (
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Knochenaufbau
Zu wenig Knochen? Wir bauen ihn direkt in der Praxis auf
Ein Implantat braucht ein festes Fundament. Sollte Ihr Kieferknochen durch eine längere Zahnlosigkeit oder Entzündungen abgebaut sein, bereiten wir ihn vor. Das Gute: Sie benötigen dafür keinen externen Spezialisten.
Welche Verfahren gibt es?
- Bei kleinen Defekten (Bio-Heilung): Wir nutzen körperverträgliches Ersatzmaterial und schützen es mit einer Membran. Oft setzen wir das Implantat im selben Termin ein.
- Bei größeren Defekten (Eigenknochen): Wir nutzen eine kleine Menge Ihres eigenen Knochens (meist aus dem hinteren Kieferbereich), da dieser optimal einheilt.
- Im Oberkiefer (Sinuslift): Wir heben den Boden der Kieferhöhle minimal an und füllen den Raum mit Knochenmaterial auf, um genug Höhe für das Implantat zu gewinnen.
Aufbau und Implantation: in einem Termin oder nacheinander?
Wann immer es geht, kombinieren wir beide Eingriffe. Das spart Ihnen einen zweiten Termin und verkürzt die Behandlungsdauer.
In manchen Fällen ist ein getrenntes Vorgehen sicherer. Dann bauen wir den Knochen zuerst auf und setzen das Implantat nach der Einheilphase. Welcher Weg für Sie passt, klären wir nach der 3D-Diagnostik.
Wir schauen uns das in Ruhe an und besprechen mit Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben.
Kosten
Was kostet ein Zahnimplantat?
Die Kosten für eine Versorgung mit Implantaten setzen sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Da jede Ausgangssituation individuell ist, erstellen wir für Sie ein maßgeschneidertes Angebot.
Die drei Hauptfaktoren Ihrer Investition:
- Die chirurgische Leistung: Das Einsetzen des Implantats sowie ggf. notwendige Maßnahmen zum Knochenaufbau.
- Das Material: Wir setzen auf hochwertige Titan- oder Keramikimplantate marktführender Hersteller.
- Der Zahnersatz: Die im Eigenlabor gefertigte Krone oder Brücke, die auf dem Implantat befestigt wird.
Was übernimmt die Krankenkasse?
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen einen „Festzuschuss“. Dieser orientiert sich an der sogenannten Regelversorgung (z. B. einer klassischen Brücke). Den Differenzbetrag zur Implantatlösung tragen Sie als Privatleistung. Mit einem lückenlosen Bonusheft können Sie Ihren Zuschuss um bis zu 30 % erhöhen.
Sicherheit durch den Heil- und Kostenplan:
Vor dem Start erhalten Sie von uns eine detaillierte Aufstellung. So wissen Sie genau, welcher Anteil von der Kasse übernommen wird und wie hoch Ihr Eigenanteil ist.
Mehr Informationen zu den Kosten verschiedener Zahnersatz-Varianten finden Sie auf unserer Seite zu:
FAQ
Häufige Fragen zu Implantaten beantwortet
Habe ich Schmerzen bei einer Implantation?
Was, wenn ich Angst vor dem Eingriff habe?
Viele Menschen haben Angst oder zumindest ein mulmiges Gefühl bei Zahnarztbehandlungen. Wir verstehen das. Deshalb bieten wir Ihnen mehrere Möglichkeiten, den Eingriff so entspannt wie möglich zu gestalten:
- Lachgas: beruhigend und angstlösend, klingt nach wenigen Minuten ab.
- Dormicum (Sedierung): als Tablette oder über die Vene, Sie bleiben ansprechbar.
- Vollnarkose: Sie schlafen während des Eingriffs vollständig.
Welche Variante für Sie passt, besprechen wir vorab in Ruhe. Mehr zu unserem Angebot finden Sie hier: Zahnarztangst.
Kann ich nach dem Eingriff sofort wieder normal essen?
In den ersten Tagen nach der Implantation sollten Sie weiche, lauwarme Kost zu sich nehmen. Vermeiden Sie heiße Getränke, Alkohol, Milchprodukte und harte Speisen, bis die Wunde verheilt ist. Nach etwa einer Woche können Sie schrittweise zur gewohnten Ernährung zurückkehren. Auf das fertige Implantat können Sie später wieder uneingeschränkt beißen.
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Bei guter Mundhygiene und regelmäßiger Nachsorge können Implantate viele Jahre, oft sogar Jahrzehnte halten. Das Titan selbst nutzt sich praktisch nicht ab. Entscheidend für die Langlebigkeit sind:
- gründliche tägliche Pflege,
- regelmäßige professionelle Zahnreinigung,
- gesunde Lebensweise, vor allem wenig oder kein Rauchen.
Kann ich nach der Zahnentfernung sofort ein Implantat bekommen?
Ja, das ist oft möglich; dies nennt man Sofortimplantation. Die Voraussetzung ist ein entzündungsfreies Umfeld und ausreichend Knochen. Dieses Vorgehen kann den fortschreitenden Knochenschwund verhindern.
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