Parodontologie

Entzündungen wirksam stoppen
Parodontitisbehandlung in Blankenburg

Zahnfleischbluten, empfindliche Zahnhälse oder zurückgehendes Zahnfleisch sind oft erste Warnzeichen einer Parodontitis. Viele Betroffene bemerken die Erkrankung lange Zeit kaum. Gerade deshalb ist eine regelmäßige Vorsorge wichtig, denn die Entzündung lässt sich heute meist gut stoppen, wenn sie früh erkannt wird.

In unserer Praxis in Blankenburg helfen wir Ihnen dabei, die Entzündung zu stoppen, Ihre natürlichen Zähne zu erhalten und Ihr Zahnfleisch langfristig zu stabilisieren.

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Kurz & knapp
Das Wichtigste zur Parodontitisbehandlung auf einen Blick

Eine Parodontitisbehandlung entfernt bakterielle Beläge aus den Zahnfleischtaschen und stoppt die Entzündung des Zahnhalteapparats. Ziel ist es, natürliche Zähne langfristig zu erhalten und weiteren Knochenabbau zu verhindern.

  • Entzündung stoppen: Eine Parodontitis ist eine chronische Erkrankung des Zahnbettes. Bei rechtzeitiger Behandlung können wir diese in vielen Fällen erfolgreich aufhalten.
  • Zähne bewahren: Unser wichtigstes Ziel ist es, Ihre natürlichen Zähne und den Kieferknochen langfristig zu schützen.
  • Körper entlasten: Ein gesundes Zahnfleisch schont das Immunsystem und wirkt sich positiv auf Ihre allgemeine Gesundheit aus.
  • Sanfte Reinigung: Wir reinigen die tieferen Zahnfleischtaschen besonders schonend und entfernen bakterielle Beläge gründlich.
  • Dauerhafter Schutz: Eine regelmäßige Nachsorge in unserer Praxis hilft dabei, das Zahnfleisch dauerhaft gesund zu halten.

„Eine Parodontitis bleibt oft lange Zeit unbemerkt, weil sie zu Beginn selten Beschwerden verursacht. Ein erstes Signal kann häufiges Zahnfleischbluten sein. Wenn wir die Entzündung frühzeitig behandeln, können wir Ihre Zähne schützen und gleichzeitig etwas Gutes für Ihr allgemeines Wohlbefinden tun.“

– Dr. Louisa Röhl, Zahnärztin und Praxisinhaberin

Symptome
An welchen Symptomen erkennen Sie eine Parodontitis?

Eine Parodontitis verursacht anfangs oft keine Schmerzen und bleibt deshalb lange unbemerkt. Achten Sie auf diese Warnzeichen:

  • Zahnfleischbluten: Ihr Zahnfleisch blutet wiederkehrend beim Zähneputzen oder beim Kauen von härteren Lebensmitteln.
  • Verfärbtes Zahnfleisch: Gesundes Zahnfleisch ist blassrosa. Eine dunkle Rötung oder Schwellung kann auf eine Entzündung hinweisen.
  • Optisch längere Zähne: Das Zahnfleisch zieht sich schrittweise zurück, wodurch die Zahnhälse sichtbar werden.
  • Anhaltender Mundgeruch: Ein unangenehmer Geschmack im Mund oder Mundgeruch verschwindet trotz gründlicher Zahnpflege oft nicht.
  • Lockere Zähne: In einem fortgeschrittenen Stadium können sich einzelne Zähne leicht verschieben oder lockerer sitzen.
  • Besonderheit bei Rauchern: Tabakkonsum verengt oft die Blutgefäße im Mundraum. Deshalb bleibt das typische Warnsignal Zahnfleischbluten in vielen Fällen aus, obwohl eine Entzündung vorliegt.

Häufig beginnt eine Parodontitis mit einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Erkennen und behandeln wir diese früh, lässt sich das Fortschreiten oft verhindern.

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Folgen
Wie beeinflusst die Zahnbettentzündung Ihre Gesundheit?

Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Parodontitis und verschiedenen Allgemeinerkrankungen.

Die wichtigsten Wechselwirkungen im Überblick:  

  • Stoffwechsel und Diabetes: Es besteht oft ein enger wechselseitiger Zusammenhang. Eine Parodontitis kann das Einstellen des Blutzuckerspiegels erschweren.
  • Herz-Kreislauf-System: Die Entzündungsstoffe können die Gefäße belasten. Dadurch steigt in manchen Fällen das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte.
  • Schwangerschaft: Entzündungen im Mund stehen im Verdacht, das Risiko für Frühgeburten oder ein niedriges Geburtsgewicht zu erhöhen.
  • Zahnersatz und Implantate: Die Bakterien können auf das Gewebe um künstliche Zahnwurzeln übergehen. Das begünstigt eine Entzündung am Implantat (Periimplantitis).

Mit einer gezielten Behandlung in unserer Praxis entlasten Sie Ihr Immunsystem. Sie tun damit aktiv etwas für Ihre allgemeine Gesundheit.

Behandlungsablauf
Wie läuft eine Parodontitisbehandlung in Blankenburg ab?

Eine Parodontitisbehandlung läuft in unserer Praxis in Blankenburg strukturiert, schonend und in mehreren Schritten ab. Unser Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, Ihr Zahnfleisch zu stabilisieren und Ihre natürlichen Zähne langfristig zu erhalten.

Der Ablauf im Überblick:

  1. Gründliche Untersuchung
    Zu Beginn untersuchen wir Ihr Zahnbett sorgfältig. Wir messen die Tiefe der Zahnfleischtaschen, prüfen den Halt Ihrer Zähne und beurteilen, wie weit die Entzündung bereits fortgeschritten ist. So können wir die Behandlung individuell auf Ihre Situation abstimmen.
  2. Vorbereitung und professionelle Reinigung
    Vor der eigentlichen Parodontitisbehandlung reinigt unser Prophylaxe-Team Ihre Zähne professionell. Dabei entfernen wir bakterielle Beläge oberhalb des Zahnfleischrands. Das entlastet das Gewebe bereits vorab und schafft gute Voraussetzungen für die weitere Behandlung.
  3. Schonende Reinigung der Zahnfleischtaschen
    Im nächsten Schritt reinigen wir die tieferen Zahnfleischtaschen gründlich und entfernen bakterielle Beläge unterhalb des Zahnfleischrands. Damit Sie die Behandlung möglichst angenehm erleben, betäuben wir die betroffenen Bereiche örtlich. In der Regel spüren Sie dabei kaum etwas.
  4. Kontrolle des Heilungsverlaufs
    Nach einigen Wochen kontrollieren wir den Behandlungserfolg. Wir prüfen, ob sich die Zahnfleischtaschen verkleinert haben und sich das Zahnfleisch gut erholt. Falls nötig, passen wir die weitere Behandlung individuell an.

Sie machen sich Sorgen vor der Behandlung oder fühlen sich beim Zahnarzt schnell angespannt?
In manchen Fällen kann eine Behandlung mit Lachgas zusätzlich dabei helfen, den Termin entspannter zu erleben. Sprechen Sie uns gerne an.

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Nachsorge
Warum ist die regelmäßige Nachsorge nach der Behandlung wichtig?

Eine Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Daher kann die Entzündung selbst nach einer erfolgreichen Reinigung der Zahnfleischtaschen wiederkehren. Die sogenannte Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) schützt Ihr Zahnfleisch dauerhaft vor einem neuen Ausbruch.

  • Bei diesen regelmäßigen Kontrollterminen prüfen wir den Zustand Ihres Zahnbettes gründlich.
  • Wir messen die Tiefe der Zahnfleischtaschen und säubern alle Zahnoberflächen.
  • Unser Team entfernt bakterielle Beläge gezielt auch an den schwer erreichbaren Stellen.

Wie oft diese Nachsorge für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihrem individuellen Risiko ab. Bei einer Neigung zu tiefen Zahnfleischtaschen vereinbaren wir meist kürzere Abstände von drei bis vier Monaten.

FAQ
Antworten auf häufige Fragen zur Parodontitis beantwortet

Tut die Parodontitisbehandlung weh?

Wir betäuben das Zahnfleisch vor der Tiefenreinigung örtlich. Dadurch spüren Sie von der eigentlichen Behandlung in der Regel kaum etwas. Nach dem Eingriff kann Ihr Zahnfleisch für einige Tage leicht empfindlich sein.

Wenn Sie sich vor der Behandlung Sorgen machen oder unter starker Anspannung leiden, sprechen Sie uns gerne an. In manchen Fällen kann eine Behandlung mit Lachgas zusätzlich dabei helfen, den Termin entspannter zu erleben. Mehr dazu hier:  Lachgas beim Zahnarzt.

Ist eine Parodontitis heilbar?

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Das bedeutet: Sie ist nicht im klassischen Sinne heilbar, aber wir können sie stoppen. Mit der richtigen Behandlung, einer engmaschigen Nachsorge und einer (LINK) regelmäßigen professionellen Zahnreinigung verhindern wir, dass die Entzündung weiter fortschreitet und den Kieferknochen angreift.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Parodontitisbehandlung und die anschließende Nachsorge (UPT) in den meisten Fällen. Voraussetzung dafür ist eine gesicherte Diagnose und ein bewilligter Behandlungsplan.

Wir klären das im Vorfeld für Sie und besprechen alle Details transparent mit Ihnen.

Haben Sie den Verdacht auf eine Zahnfleischentzündung oder blutet Ihr Zahnfleisch häufig?

Warten Sie nicht zu lange. Wir prüfen Ihre Mundgesundheit in Ruhe.